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Fragebogen

Künstliche Intelligenz · Deutsch · Beruf

Die künstliche Intelligenz kann Englisch. Gutes Deutsch kauft sie bei Menschen, die es sprechen.

Die großen Sprachmodelle haben vor allem aus englischen Texten gelernt. Auf Deutsch klingen sie oft wie übersetzt – und die Firmen, die sie bauen, bezahlen Menschen dafür, genau das zu korrigieren.

Redaktion Gurre · geprüft am 29. September 2026

Welche Form passt zu mir?

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Wo die Maschine stolpert

Ein Sprachmodell schreibt die wahrscheinlichste Fortsetzung, nicht die richtige. Hat es eine Wendung tausendfach aus dem Englischen übersetzt gelesen, kommt sie genau so zurück: „in 2026“ statt „2026“, „Das macht Sinn“ statt „Das ergibt Sinn“, „Ich erinnere das“ statt „Ich erinnere mich daran“. Dazu ein „Sie“ und ein „du“ im selben Absatz – das fällt hier jedem auf, der Maschine nicht.

Mit Intelligenz hat das wenig zu tun, mit Menge viel. Es gibt ein Vielfaches an englischem Text und viel mehr Menschen, die ihn geprüft haben. Deutsch ist in den Trainingsdaten in der Minderheit, und was in der Minderheit ist, trifft die Maschine seltener.

Wie ernst das genommen wird, zeigt ein Forschungsprojekt: Ende 2024 hat OpenGPT-X unter Leitung zweier Fraunhofer-Institute das offene Sprachmodell Teuken-7B veröffentlicht, von Grund auf in allen 24 Amtssprachen der EU trainiert. Es gibt dieses Modell, weil die großen Modelle die Sprachen außer Englisch nicht gut genug können. Mit dem Projekt hat diese Seite nichts zu tun.

Die Maschine irrt nicht, weil sie dumm ist. Sie irrt im Deutschen, weil zu wenige sie auf Deutsch korrigiert haben.

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Wer gesucht wird

Mehrere Portale nehmen heute Bewerbungen aus Deutschland an, und einige schreiben eigene Projekte auf Deutsch aus. Programmierkenntnisse verlangen sie nicht. Gesucht werden drei Arten von Arbeit, hier drei Formen:

  • Das Quadrat – Texte prüfen, zwei Antworten der Maschine vergleichen und sagen, welche stimmt und warum.
  • Das Dreieck – Antworten zu Ihrem Fach beurteilen, ob Pflege, Bau, Buchhaltung oder Recht: den Fehler sehen, den nur Fachleute sehen.
  • Der Kreis – Sätze vorlesen und aufnehmen, mit der Stimme und dem Tonfall, die Sie nun einmal haben.

Keine dieser Arbeiten setzt voraus, dass Sie wissen, was ein Algorithmus ist. Verlangt werden Deutsch, Sorgfalt und manchmal ein Beruf, den Sie lange ausgeübt haben – Dinge, die im Lebenslauf selten als Qualifikation gelten. Hier sind sie genau das.

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Was man vorher wissen sollte

Bewerbungen dauern Wochen. Es gibt Einstiegstests, an denen viele hängen bleiben. Projekte öffnen und schließen ohne Ankündigung, manche nehmen niemanden aus Deutschland. Bei der Prüfung für diese Seite hatte ein Portal seinen Namen geändert, ein anderes antwortete nur unter einer leicht anderen Adresse – beides steht bei den Portalen.

Beträge nennen wir nicht, weder eigene noch die der Portale. Was bezahlt wird, hängt von Sprache, Fachgebiet und der Zahl offener Aufgaben in der Woche der Bewerbung ab – drei Dinge, die diese Seite nicht kennt.

VorabDies ist eine Anzeige. Wir sind weder Arbeitgeber noch Arbeitsvermittlung, Bildungsträger oder Beratung. Über Aufnahme und Bedingungen entscheidet allein das jeweilige Portal.

Welche Form passt zu mir?

Fünf Fragen, zwei Minuten, ohne Konto. Das Ergebnis kommt per E‑Mail.

Der Fragebogen in Zahlen

  1. Fünf Fragen beantworten

    Beruf, Deutsch, Englisch, Ausstattung und was Sie am liebsten täten. Ohne Konto, ohne Vorleistung.

  2. Eine Form ergibt sich

    Quadrat, Dreieck oder Kreis – je nachdem, was für Sie spricht.

  3. Den Leitfaden erhalten

    Mit den Portalen, die diese Form suchen, und dem, was sie beim Einstieg verlangen.

Quadrat, Dreieck oder Kreis?

Alle drei werden pro Aufgabe bezahlt. Keine ist eine Anstellung, und keine ist sicher: Jedes Portal entscheidet selbst, wen es aufnimmt.

Frage 1 von 5 · anonym, ohne Konto
Wo haben Sie die meisten Berufsjahre verbracht?

Es zählt die Erfahrung, nicht der Titel auf der Visitenkarte.

Wie ist Ihr Deutsch?

Für Sprachaufnahmen zählt, woher es kommt. Für alles andere nicht.

Und Englisch?

Viele Plattformen schreiben ihre Anleitungen auf Englisch, auch wenn die Aufgaben deutsch sind.

Womit würden Sie arbeiten?

Damit klären wir, ob Aufnahmen überhaupt infrage kommen.

Was würden Sie am liebsten tun?

Diese Antwort zählt dreifach.

Wohin dürfen wir den Leitfaden schicken?

Welche Form sich aus Ihren Antworten ergibt, steht im Leitfaden – zusammen mit den Portalen, die genau das suchen, und dem, was sie beim Einstieg verlangen. Auf dieser Seite erscheint sie nicht.

Zuerst kommt eine E‑Mail, mit der Sie Ihre Adresse bestätigen. Ohne diese Bestätigung schicken wir nichts.

Was uns gefragt wird

Muss ich Englisch können?

Für das Quadrat und den Kreis meistens nicht, gearbeitet wird auf Deutsch. Für das Dreieck schon: Bewerbung und Anleitungen laufen fast immer auf Englisch.

Wie viel bekommt man?

Das sagen wir nicht, und wir wiederholen auch nicht, was Portale dazu schreiben. Es hängt von Sprache, Fach und offenen Aufgaben ab. Misstrauen Sie jedem, der einen Betrag nennt, ohne das zu kennen.

Brauche ich ein Gewerbe?

Das hängt davon ab, was und wie regelmäßig Sie arbeiten. Das Kapitel Selbstständig nebenbei erklärt die Reihenfolge; entscheiden wird das Finanzamt.

Und mit Deutsch aus Österreich oder der Schweiz?

Fürs Prüfen und fürs Fachurteil zählt gutes Deutsch, nicht der Pass. Sprachaufnahmen werden meist nach Land ausgeschrieben – deutsche, österreichische und Schweizer Projekte laufen getrennt.

Bin ich mit über sechzig zu alt?

Die Portale testen, was Sie können, nicht Ihr Geburtsjahr. Wer schon Rente bezieht, sollte das Kapitel Selbstständig nebenbei lesen.

Was passiert mit meinen Daten?

Sie dienen dazu, Ihnen den Leitfaden und, wenn Sie wollen, Hinweise auf geänderte Bedingungen zu schicken. Verkauft oder an Portale weitergegeben werden sie nicht. Mehr in der Datenschutzerklärung.

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